20. März 2023

Die Besten im Land

Turner der Wettkampfklasse I (Jungen) gewinnen das Landesfinale

Am Mittwoch, 15.03.2023, machten sich am frühen Morgen gleich zwei Teams des Hohenlohe-Gymnasiums auf den weiten Weg zum Landesfinale nach Schömberg im Zollernalbkreis, in der Nähe von Rottweil. 

Das Mädchenteam, bestehend aus Samira Marinkovic, Lee Eckstein, Sophie Wunder und Marleen Müller-Riederer, trat in der Wettkampfklasse III (LK4) an den Geräten Stufenbarren, Boden, Sprung sowie Schwebebalken an. Nach hervorragenden Leistungen belegten sie mit 0,1 Punkten Abstand in der Gesamtwertung sehr knapp den vierten Rang hinter dem Team aus Offenburg. Den Sieg in dieser Wettkampfklasse turnten von Beginn an die überragenden Mannschaften aus Ulm und Mannheim untereinander aus. Man muss fairerweise anerkennen, dass hierbei in einer „anderen Liga“ geturnt wurde und die Kurpfälzerinnen am Ende knapp die Nase vorne hatten (in Mannheim gibt es einen Bundesstützpunkt im Kunstturnen und in Ulm einen süddeutschen Leistungsstützpunkt). Am Ende verpassten die HGÖ-Turnerinnen zwar knapp das Siegertreppchen, jedoch können sie stolz auf ihre Leistung sein. Sie gehören zu den vier besten Mädchenmannschaften ihrer Wettkampfklasse aus ganz Baden-Württemberg – und das sind sehr viele! Ihr habt den Regierungsbezirk Stuttgart mit großem Kämpferherz angemessen vertreten.

Erfolgreicher verlief der Wettkampf der Jungen. Trotz der kurzfristigen verletzungsbedingten Absage am Morgen von Nick Pawlenka erwischten die vier Turner (Moritz „Tsukahara“ Federolf, Simon Walter, Tim Huber und Mads Gseller) einen optimalen Wettkampftag. An den Geräten Reck, Barren, Boden und Sprung gab es einen engen Wettstreit mit den Gymnasien aus Rottweil, Singen und Laichingen. Bis zur Siegerehrung war nicht klar, wer in dieser Wettkampfklasse Landesmeister werden wird, sodass folglich die Freude nach der spannenden Auszählungsphase der Einzelwertungen bei allen Beteiligten groß war. Chapeau Jungs für diese Leistung. Wieder einmal war deutlich zu erkennen, dass kleinere technische Fehler eines Turners an einem Gerät durch eine starke Leistung eines Mannschaftskameraden ausgeglichen werden konnte. Somit ergänzte man sich optimal, was den Grundstein für den Erfolg legte. Leider findet in dieser Wettkampfklasse kein Bundesfinale in Berlin statt, was jedoch den Erfolg und das Erlebnis in keinster Weise schmälert. Als Präsent erhielten die Turner und Betreuer neben der obligatorischen Urkunde jeweils hochwertige Kapuzenjacken.

Ein großer Dank geht erneut an Stefanie Federolf und Peter Onisk von der TSG Öhringen, die nicht nur die Mannschaften beim RB-Finale und Landesfinale begleiteten, sondern auch im Vorfeld bei vielen organisatorischen Fragen rund um die Gestaltung der Kür oder Übungen halfen. Wieder einmal zeigte sich, dass in der Kooperation zwischen Schule und Verein eine enge Verzahnung unheimlich motivierend in vielen Lebensbereichen für die Schülerinnen und Schüler sein kann.

Am Ende eines anstrengenden Wettkampftages mit knapp 400 Kilometer Wegstrecke waren alle Beteiligten glücklich und zufrieden und so manche Hausaufgabe oder Klassenarbeitsvorbereitung für den Folgetag gestaltete sich etwas „lückenhaft“ 

Das HGÖ ist stolz auf EUCH!


Eif, März 2023

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