Schul- und Hausordnung

Das Hohenlohe-Gymnasium dient der Bildung und der Erziehung. Alle sollen sich so verhalten, dass die gemeinsamen Aufgaben erfüllt werden können. Gegenseitige Rücksichtnahme, Verlässlichkeit und Freundlichkeit sind die Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben, wie es auch im Leitbild unserer Schule zum Ausdruck kommt. Dazu gehören auch der schonende Umgang mit dem Inventar und den Unterrichtsmaterialien, der sparsame Energieverbrauch und der Schutz der Umwelt.

1. Unterricht
Der Unterricht beginnt und endet pünktlich. Falls die Fachlehrerin bzw. der Fachlehrer fünf Minuten nach Beginn der Stunde nicht eingetroffen ist, verständigen die Klassen- bzw. Kurssprecher(innen) die Schulleitung bzw. das Sekretariat.

2. Unterrichtversäumnisse
Bei nicht vorhersehbaren Unterrichtsversäumnissen gilt folgende Regelung:
Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen am Schulbesuch verhindert, ist dies der Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen (Entschuldigungspflicht). Die Entschuldigungspflicht ist spätestens am nächsten Tag der Verhinderung mündlich, fernmündlich, elektronisch (E-Mail) oder schriftlich zu erfüllen. Im Fallemündlicher, elektronischer oder fernmündlicher Verständigung der Schule ist eine schriftliche Entschuldigung spätestens nach 3 weiteren Tagen einzureichen.

3. Beurlaubung
Wünscht ein Schüler oder eine Schülerin aus vorhersehbarem Grund (z. B. bei Familienfesten, Arztterminen, Führerscheinprüfungen) vom Unterricht freigestellt zu werden, so muss er/sie zuvor die Beurlaubung beantragen. Die Fachlehrer/innen können für ihre Stunden, die Klassenlehrer/innen/ Tutor/innen für zwei Tage vom Unterricht befreien. Darüber hinausgehende Anträge sind an den Schulleiter zu richten. Beurlaubungen im Zusammenhang mit Ferienterminen sind in der Regel nur bei Kuraufenthalten und bei der Teilnahme an Feriensprachkursen möglich. Anträge sind an die Schulleitung zu richten.

4. Außerunterrichtliche Veranstaltungen

Außerunterrichtliche Veranstaltungen, wie z.B. Wandertage oder Exkursionen, sind für alle Schülerinnen und Schüler verbindliche Schulveranstaltungen. In begründeten Fällen kann vorher beim Klassenlehrer bzw. Klassenlehrerin oder Tutor bzw. Tutorin ein schriftlicher Antrag auf Freistellung eingereicht werden.

5. Pausenregelung
Große Pause 
(09.35-09.50 Uhr):

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 9 verbringen die Große Pause auf dem Schulhof. (Dies gilt auch für diejenigen die anschließend Sport haben.) Ausnahmsweise ist der Aufenthalt in den Foyers von A- und C-Bau gestattet, jedoch nicht im oberen Aufenthaltsraum. Bei starkem Regen können sich die Schüler auch im Foyer des B-Baus aufhalten.

10-Minuten-Pause (11.25-11.35 Uhr):

Die Große-Pause-Regelung gilt für die Klassen 5 bis 9 auch für die 10-Minuten-Pause. Die Lehrkräfte werden bei der Pausenaufsicht durch Schüler(innen) der Stufen 10 und 11 unterstützt.Beim Spielen auf dem Schulhof darf niemand behindert oder gefährdet werden. Ballspiele sind nur auf dem Schulhof mit Softbällen gestattet. Die Anweisungen der Lehrkräfte, der Hausmeister und der aufsichtführenden Schüler dienen der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler und helfen, Schäden zu vermeiden.

6. Unfallmeldung
Unfälle im Schulbereich, auf dem Schulweg oder während einer Schulveranstaltung sind umgehend auf dem Sekretariat anzuzeigen (Formular der WGUV).

7. Frei- bzw. Hohlstunden

In den Frei- bzw. Hohlstunden müssen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 9 im Aufenthaltsraum aufhalten, um störenden Lärm (z.B. durch Tischtennisspielen) zu vermeiden und aus Aufsichtsgründen. Dies gilt nicht für die Mittagspause (12.20-14.20 Uhr), wobei auf Unterricht, der in der 6. oder 7. Std. stattfindet, Rücksicht zu nehmen ist.

8. Mittagspause
Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 9 dürfen das Schulgelände erst nach Ende des Unterrichts und in der Mittagspause, aber nicht in den Hohlstunden, verlassen. Alle Schüler und Schülerinnen haben außerhalb des Schulgeländes keinen Schutz der gesetzlichen Schülerunfallversicherung, ausgenommen auf dem direkten Schulweg.

9. Ordnung und Sauberkeit in der Schule

Für die Ordnung und Sauberkeit in den Unterrichtsräumen ist die Klasse bzw. der Kurs zuständig. Dabei wird auf Abfallvermeidung und Mülltrennung geachtet.  Zu den Ordnungspflichten gehört auch das Lüften in den Pausen, das Aufstuhlen nach Unterrichtsende, das Schließen der Fenster, das Putzen der Tafel und das Ausschalten der Beleuchtung. Die Fachlehrer der letzten Unterrichtsstunde am Vor- und Nachmittag (siehe Raumbelegungsplan) sind für die Einhaltung dieser Ordnungspflichten verantwortlich und schließen das Klassenzimmer ab. Für den Tafel-, Tagebuch- und Ordnungsdienst werden Schüler und Schülerinnen bestimmt. Dies gilt auch für Oberstufenkurse.

10. Wertgegenstände

​Das Mitbringen von privaten Gegenstän-​den (Handys, Schmuck, Fahrräder, etc.) der ​Schüler/innen zum Schulbesuch erfolgt ​grundsätzlich auf eigene Gefahr, die ​Schule ​übernimmt dafür keine Verantwortung und ​leistet auch keinen Ersatz. Insbesondere an ​Tagen, an denen die Schüler/innen Sportun-​terricht haben, sollten sie keine Wertsachen ​mitbringen, da diese von der Schule nicht ​sicher verwahrt werden können.

11. Personen- und Sachschäden, Schadensverhütung

Aus Sicherheitsgründen und zur Verhütung von Schäden ist es verboten, Gegenstände aus dem Fenster zu werfen. Gefährliche Spiele im Gebäude oder im Freien (z. B. Schneeballwerfen) haben zu unterbleiben. Den Schülern und Schülerinnen ist der Umgang mit offenem Feuer untersagt. Beschädigungen am Schulmobiliar werden so schnell wie möglich den Hausmeistern oder dem Sekretariat gemeldet. Bei mutwilligen Beschädigungen von Schuleigentum und bei Verlust von schuleigenen Gegenständen wird die Beseitigung des Schadens oder Ersatz verlangt. Grobe Beleidigungen und Gewalt gegen Personen werden disziplinarisch durch Hausrecht bzw. Jugendstrafrecht geahndet.

12. Nutzung elektronischer Geräte

Werden elektronische Geräte und Zubehör mitgebracht, so sind sie ausgeschaltet in der Tasche zu verstauen. Zuwiderhandlungen werden mit Arrest und mit zeitweiligem Einzug des elektronischen Gerätes bestraft. Die Nutzung und das Tragen von Handys, und auch von Zubehör wie z.B. Kopfhörern etc. und von anderen elektronischen Geräten, wie z. B. MP3-Playern, Gameboys, IPods, tragbaren TV-Geräten, Disk- oder DVD-Playern, Laserpointern oder Computer-Uhren etc. ist für Schüler(innen) auf dem gesamten Schulgelände verboten. Diese Regelung dient der Verhinderung von Missbrauch und dem Schutz von Persönlichkeitsrechten. 

13. Alkohol- und Zigarettenkonsum

Das Hohenlohe-Gymnasium ist eine rauchfreie Schule, d. h. das Rauchen auf dem gesamtenSchulgelände ist verboten. Das gilt auch für E-Zigaretten und E-Shishas. Alkoholische Getränke sind auf dem gesamten Gelände des HGÖ nicht gestattet. Wer im Schulbereich Rauschgift oder verbotene Aufputschmittel anbietet oder mit ihnen angetroffen wird, muss mit dem sofortigen Ausschluss aus der Schule rechnen.

14. Druckschriften und Plakate 

Plakate und andere Druckschriften dürfen auf dem Schulgelände nur mit Erlaubnis der Schulleitung verteilt bzw. ausgehängt werden. Aushänge in den Klassenzimmern genehmigen die Klassenlehrer(innen) bzw. Fachlehrer(innen).

15. Fahrradabstellplätze

Die Fahrräder werden auf den Abstellplätzen im Freien oder im Fahrradraum (geöffnet von 7.00 – 16.55 Uhr an Schultagen) abgestellt.

16. Feueralarm

Der Feueralarm erfolgt durch die Sirenenanlage der Schule. Die Fenster müssen geschlossen und das Schulhaus in geordneter Weise unverzüglich verlassen werden. Alle sammeln sich klassenweise auf den festgelegten Evakuierungsplätzen. Im Interesse der Sicherheit ist es nicht gestattet, sich von der Klasse zu entfernen. In anderen Gefahrensituationen ist den Anweisungen der Schulleitung Folge zu leisten.